Ein Sieg fehlt zu den Playoffs

ratiopharm akademie schafft beste Ausgangslage für die NBBL-Playdowns / Vizemeister eine Nummer zu groß für die Ulmer U16 / Regionalliga: Bittere Niederlage in Leimen



Mit einem beherzten Auftritt in Heidelberg hat sich das Ulmer NBBL-Team die beste Ausgangslage für die Entscheidungsspiele um den Klassenerhalt gesichert. Ulm besiegte die Junior Baskets Rhein-Neckar mit 55:67 (23:38) und schob sich damit in der Tabelle an den Gastgebern vorbei auf den wichtigen fünften Rang der NBBL Süd. Abschließend fehlten nur zwei Punkte – also ein Sieg mehr – zum Playoff-Rang vier. Bereits  im ersten Viertel legte die ratiopharm akademie den Grundstein für den Auswärtssieg, als die Ulmer Defensive den Heidelbergern nur sechs Punkte zugestand (6:17). Im weiteren Spielverlauf baute Ulm seine Führung auf bis zu 21 Punkte aus. Der Erfolg kam nicht nur durch die starke Rebounding-Leistung des Ulmer Teams (56:33), sondern auch durch die beiden gut aufgelegten Aufbauspieler Michael Dorsch (16 Punkte) und Tim Kraushaar (12) zustande. „Tim hat sein bisher bestes NBBL-Spiel gemacht“, lobte Coach Chris Harris. Nun gilt die volle Konzentration auf die erste Playdown-Runde, die die ratiopharm akademie im best-of-three-Modus (ab 16. März) gegen den Achten der NBBL Mitte bestreitet. Der Gegner ist der Gewinner aus der am 9. März stattfindenden Partie zwischen Weißenfels und Bayreuth. 

NBBL: Dorsch (16 Punkte), Kraushaar (12), Begu (9, 3 Rebounds), Benke (8, 6 reb), Ferner (6, 10 reb, 3 as), Tesic (5, 6 reb), Uch (5, 5 reb), Ferner, L. (3), Raab (2), Leitner (1).

Nach einem perfekten Einstieg in die JBBL-Hauptrunde (zwei Siege aus zwei Spielen) hat die ratiopharm akademie einen schweren Dämpfer erlitten. Im dritten Heimspiel in Folge setzte es gegen den amtierenden deutschen Vizemeister TSV Tröster Breitengüßbach eine herbe 47:103-Niederlage. Eine schlechte Startphase der Gastgeber, die den Bamberger Bundesliga-Nachwuchs auf 15:30 bis zur ersten Viertelpause davonziehen ließ, beeinflusste den weiteren Spielverlauf stark. Nur im zweiten und dritten Viertel (10:15, 18:22) konnten die jungen Ulmer gegen körperlich überlegene Gäste mithalten. Im Schlussviertel ging ihnen schließlich die Puste aus und der Abstand zu Breitengüßbach stieg Stück für Stück bis zum 47:103-Endstand an. „Wir müssen dieses Spiel abhaken und uns schnell wieder auf die machbare Aufgabe in Weißenfels konzentrieren“, so Head Coach Zoltan Nagy. Am nächsten Sonntag (15 Uhr) geht es dort gegen die MBC Jungwölfe (Hinspiel: 82:59-Erfolg).

JBBL: Philipps (14 Punkte), Semle (12, 5 Steals, 3 Rebounds), Möbus (12, 3 reb), Kopelev (2), Stoll (2), Bretzel (2), Rau (2), Lerch (1), el Banna, Matkovic, Heck, van Schwartzenberg.

„Wir haben gut gespielt, aber kein Kapital daraus schlagen können“, lautete die Analyse von Chris Harris nach der 77:68-Niederlage in Leimen, die das Ulmer Team weiter um den Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest Süd bangen lässt. Trotz der Anreise in Bestbesetzung und dem erneuten Einsatz von Chris Harris als Spieler (mit 17 Punkten Ulme Topscorer) wollte kaum ein Ulmer Wurf den Weg in den Korb finden. Nur ein einziger Ulmer Distanzwurf ging während der gesamten Spielzeit durch die Reuse. „Das Genick gebrochen“ (Harris) haben den Ulmern schließlich die Läufe, die Leimen jeweils in der Schlussphase der einzelnen Viertel hinlegte. Nun warten weiter fünf Partien auf die ratiopharm akademie. Chris Harris weiß: „Ein paar Siege müssen noch her, um den Klassenerhalt zu sichern.“ 

Regionalliga: Harris (17 Punkte), Grosse (16), Leitner (10), Schlüter (9), Benke (5), Uch (4), Begu (3), Althaus (2), Volk (2), Albus, Kraushaar.

>

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung Datenschutzerklärung