Ulm behält die weiße Weste

ratiopharm akademie gewinnt gegen Prag und Szombathely und geht als Tabellenführer in den Schlusstag / Prag und Wien streiten sich um Platz zwei


Prag vs. Szombathely 90:56 (28:11 / 18:21 / 21:11 / 23:13)
Nach der Niederlage gegen Ulm haben die Prager in ihrem zweiten Turnierspiel gezeigt, wieviel wirklich in ihnen steckt. Gegen weniger Druck in der Verteidigung stellten sie gegen Szombathey ihre individuelle Klasse unter Beweis und dominierten die Partie bis zum Schluss.

Die Punkte für Prag erzielten: Weiss (22 Punkte), Jelinek (18), Meznieks (14), Pekarek (13), Zrinyi (9), Jovic (8), Zach (6), Mickovic (5), Welsch (2), Bossan (2), Gluditis.

Die Punkte für Szombathely erzielten: Gabor (14 Punkte), Kozma (13), Horvath, B. (6), Horvath, M. (5), Szanati (4), Nemeth, B. (3), Nemeth, S. (2), Zsamar, Ronai.

Wien vs. Ulm 66:80 (26:22 / 12:16 / 11:24 / 17:18)
In den ersten Spielminuten konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Erst Ende des ersten Spielabschnitts wandelte Wien einige Ulmer Unkonzentriertheiten in die zwischenzeitliche 24:18-Führung um. Doch die ratiopharm akademie, die auf die verletzten Michael Dorsch (Bruch der Nasenscheidewand) und David Krämer (Knieprellung) verzichten musste,  schloss im zweiten Viertel wieder zu den Timberwolves auf, sodass die Partie ausgeglichen (38:38) in die Pause ging. Einen deutlich muntereren Auftakt erlebten die Zuschauer in der Kuhberghalle in Hälfte zwei: Ulm kam hellwach aus der Pause. Mit Szenen wie dem Tip-Dunk von Marvin Omuvwie und konzentrierter Defensivarbeit stellte die Mannschaft von Danny Jansson innerhalb von fünf Minuten eine komfortable 53:40-Führung her, die sie bis zum Spielende nicht mehr hergab.

Die Punkte für Wien erzielten: Mayerl (19 Punkte), Schmit (14), Pelz (12), Poljak (9), Krssak (9), Traxler (3), Horak, Olowu, Szkutta, Lenart, Chirgui. 

Die Punkte für Ulm erzielten: Ferner (20 Punkte), Philipps (16), Rosenbohm (9), Woltering (9), Benke (7), Omuvwie (6), Skribic (5), Semle (4), Möbus (4), Fuchs.

Prag vs. Budapest 89:56 (28:13 / 22:13 / 19:20 / 29:10)
Das Prager Team, das zuvor erst zwei Tage gemeinsam trainiert hatte, kommt im Fortlauf des FRITZ & MACZIOL DonauCup immer besser ins Spiel und konnte auch im Vergleich mit der zweiten ungarischen Mannschaft mit den individuell starken Fähigkeiten glänzen. Einzig das dritte Viertel entschied Budapest für sich. 

Die Punkte für Prag erzielten: Meznieks (24 Punkte), Pekarek (20), Jelinek (8), Jovic (8), Weiss (8), Bossan (7), Mickovic (6), Zach (4), Welsch (4). 

Die Punkte für Budapest erzielten: Kiss (13 Punkte), Szarvas (11), Ramon (11), Bea (7), Szilagyi (7), Palhazi (4), Gara (3), Brandt, Meszaros, Weisz, Wikmon, Szepes.

Ulm vs. Szombathely 86:35 (22:16 / 24:3 / 19:13 / 21:3)
Im Abendspiel des zweiten Turniertages dominierte der Gastgeber von Beginn an gegen die Ungarn. Spektakuläre Ulmer Highlights machten einige Abstimmungsschwierigkeiten schnell vergessen. Besonders der 360-Dunking von Marvin Omuvwie sorgte im ersten Viertel für viele offene Münder in der Kuhberghalle. Doch auch defensiv wusste die ratiopharm akademie zu überzeugen. Im zweiten und vierten Spielabschnitt ließ sie jeweils nur drei Punkte zu, sodass sich das Endergebnis mit 86:35 mehr als deutlich liest. 

Head Coach Danny Jansson: „Wir haben uns beim FRITZ & MACZIOL DonauCup zum Ziel gesetzt, uns bei jedem Spiel zu verbessern. Gegen Szombathely haben wir die bisher stabilste Leistung in der Verteidigung gezeigt, was mir unheimlich wichtig ist. Für morgen nehmen wir uns nun vor, unser bislang bestes Spiel abzuliefern.“

Die Punkte für Ulm erzielten: Benke (17 Punkte), Ferner (14), Rosenbohm (12), Philipps (9), Woltering (8), van Schwartzenberg (8), Omuvwie (6), Möbus (4), Fuchs (3), Skribic (2), Semle (1). 

Die Punkte für Szombathley erzielten: Kozma (8 Punkte), Nemeth, S. (6), Zrinyi (5), Zsamar (4), Horvath, B. (3), Szanati (3), Nemeth, B. (2), Horvath, M. (2), Ronai. 

Ausblick Sonntag: Am Sonntag dürfen sich die Zuschauer in der Ulmer Kuhberghalle (Egginger Weg 53) noch auf drei spannende Duelle freuen. Um 10 Uhr läuten die beiden ungarischen Vertreter den Tag ein und kämpfen im direkten Vergleich um die bessere Platzierung im Abschlusstableau. Im Anschluss daran (12 Uhr) stehen sich mit Prag und Wien zwei ambitionierte Mannschaften gegenüber, die sich ehrgeizig um die oberen Platzierungen streiten werden. Die Premiere des DonauCups beschließt der Gastgeber um 14 Uhr gegen Budapest. Die Ulmer Mannschaft um Trainer Danny Jansson möchte ihren Einstieg in die Vorbereitungsphase perfekt machen und den ersten Donau-Pokal gleich in Ulm behalten. Dieser wird im Anschluss von Gunter Czisch, Erster Bürgermeister der Stadt Ulm und Sandra Bohnacker von FRITZ & MACZIOL an den Sieger übergeben. Dazu zeichnet BBL-Head Coach Thorsten Leibenath den besten Spieler des Turniers mit dem MVP-Titel aus.

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