Unnötige Niederlagen im Doppelpack

Beide Regionalliga-Teams verlieren ihre Heimspiele trotz zwischenzeitlicher Führung / Carlos Cerdan mit erfolgreichem Debüt für die ratiopharm akademie



Regionalliga Herren: ratiopharm akademie – TSG Schwäbisch Hall 59:68 (18:18/14:12/11:22/16:16)
Topscorer: Carlos Cerdan (15 Punkte), Christoph Philipps (11)

Die ratiopharm akademie hat die Chance verpasst, mit dem Tabellenzweiten Schwäbisch Hall eine der starken  Mannschaften der Regionalliga Südwest Süd zu ärgern: Nach einer unkonzentrierten Phase im dritten Spielabschnitt unterlag Ulm seinen Gästen mit 59:68. Head Coach Danny Jansson sah zu Beginn eine „solide Leistung“ seiner sehr jungen Mannschaft, die gegen das erfahrene Schwäbisch Haller Team auf Routinier Chris Grosse verzichten musste. Nachdem die Gastgeber die Partie in der ersten Hälfte kontrolliert hatten, ging es mit einer knappen 32:30-Führung in die Halbzeitpause. Doch als sich Ulms Turnover im dritten Viertel häuften, nutzte Schwäbisch Hall seine Möglichkeit und verschaffte sich ein komfortables Punktepolster. „Unsere  Ballverluste und die daraus resultierenden Fastbreak-Punkte haben uns heute den Sieg gekostet“, schlussfolgerte Trainer Jansson, der allerdings mit der Leistung des 16-jährigen Christoph Philipps (11 Punkte) und des 17-jährigen Carlos Cerdan (15) zufrieden war. Nachdem die Spielfreigabe aus Spanien Ende der Woche in Ulm eingetroffen war, überzeugte Cerdan bei seinem Debüt für die ratiopharm akademie als bester Scorer.

Regionalliga Damen: ratiopharm akademie – SV Möhringen 37:39 (11:13/6:4/14:17/6:5)
Topscorer: Anja Müller-Reinartz (18 Punkte)

In einem zerfahrenen und defensiv geprägten Spiel mussten die Ulmerinnen in der Regionalliga eine knappe 37:39-Niederlage gegen den SV Möhringen hinnehmen. „In Anbetracht der Tabellensituation haben wir wichtige Punkte liegen lassen. Anstatt unser Spiel durchzuziehen haben wir uns Möhringens körperbetontes Spiel aufzwingen lassen“, so Head Coach Erik Rösch mit Blick auf das enttäuschende Resultat vor eigenem Publikum. Nur im dritten Viertel gelang es der Ulmer Mannschaft, den eigenen Rhythmus zu finden. Die zwischenzeitliche 7 Punkte-Führung (28:21) vergaben die Gastgeberinnen aber bis zum Spielende durch unnötige Ballverluste und eine ausbaufähige Freiwurfquote.

Foto: bildwerk89

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