Ulmer Nachwuchs dominiert

NBBL: Zu siebt zum Sieg in Dingolfing / JBBL: ratiopharm akademie startet in Mainz erfolgreich in die Hauptrunde

NBBL: TV Dukes Dingolfing – ratiopharm akademie 59:119 (8:28/21:34/12:27/18:30)
Ulmer Topscorer: Bernhard Benke (29 Punkte), Lukas Rosenbohm (23), Marvin Omuvwie (21)

Das Ulmer NBBL-Team hat bei den TV Dukes Dingolfing seine Pflichtaufgabe erfüllt und bleibt damit weiterhin auf Tuchfühlung zu den beiden Erstplatzieren München und Breitengüßbach. Gegen die Bayern, die zuvor zwei Siege – unter anderem gegen Breitengüßbach – eingefahren hatten, legte Ulm ohne seine Stammkräfte Joschka Ferner und David Krämer (beide in der ProB im Einsatz) einen Blitzstart auf das Parkett (0:14). Auf Basis einer sehr konzentrierten Vorstellung in der Defensive wussten die sieben Ulmer auch im Angriff zu überzeugen. „Egal, ob im Fastbreak, im Set-Play oder gegen die Zone – die Jungs haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, so Assistant Coach Sebastian Ludwig, der für Trainer Danny Jansson (zeitgleich mit den Weißenhorn Youngstars in Würzburg) eingesprungen war. Neben Topscorer Bernhard Benke (Effektivität: 26) glänzte Marvin Omuvwie mit einem starken Double-Double (Effektivität: 31) sowie Lukas Rosenbohm mit einem „All-Around-Game“ (5 Dreier, 8 Assists, 6 Rebounds). Doch auch die vier weiteren Spieler der akademie konnten sich allesamt zweistellig in die Scorerliste eintragen. So betont Ludwig: „Alle Jungs haben deutlich ihren Teil zum Erfolg beigetragen.“

JBBL: SG RheinHessen – ratiopharm akademie 42:81 (11:20/11:23/9:27/11:11)
Ulmer Topscorer: Tim Köpple (22 Punkte), Mate Fazekas (12), Dennis Heck (12)

Die ratiopharm akademie hat bei der SG RheinHessen einen erfolgreichen Einstieg in die JBBL-Hauptrunde gefunden und in Mainz deutlich mit 42:81 gewonnen. Von Beginn an dominierte Ulm den Ersten der Gruppe Mitte/West, wobei sich vor allem die Defense der Gäste als Glanzstück offenbarte: In keinem Viertel ließen die Ulmer mehr als elf gegnerische Punkte zu. „Wir haben viel Energie in dieses Spiel investiert und die Transition und Penetration der Mainzer sehr erfolgreich gestoppt“, lobte Head Coach Zoltan Nagy, der sich einzig mit dem Schlussabschnitt nicht zu 100 Prozent zufrieden zeigte: „Wir wurden zum Ende ein wenig unkonzentriert, sodass uns einige leichtsinnige Fehler unterliefen.“ Diese soll die Nagy-Truppe im ersten Hauptrunden-Heimspiel gegen Frankfurt am nächsten Sonntag vermeiden.

Regionalliga Herren: PS Karlsruhe – ratiopharm akademie 151:75 (45:27/42:16/29:13/35:19)
Ulmer Topscorer: Tim Semle (19 Punkte), Philip Vojkovic (17)

Nach sechs Siegen in Serie musste Ulm in der Herren-Regionalliga Südwest Süd seine sechste Niederlage einstecken. Wegen der parallelen Ansetzung von ProB und NBBL und nach krankheitsbedingten Absagen von Daniel Albus und Christoph Philipps reiste die vom Sportlichen Leiter Artur Kolodziejski gecoachte Mannschaft mit sechs Guards zum Tabellendritten. Als Nico Möbus nach zwei Minuten Spielzeit umgeknickt war und Chris Grosse bereits nach 13 Zeigerumdrehungen ausgefoult war, standen die tapfer kämpfenden Ulmer noch zu viert auf dem Parkett. Karlsruhe jedoch agierte trotz bereits komfortablen Vorsprungs (87:43 zur Halbzeit) weiterhin in voller Mannstärke. Erst in den Schlussminuten, als die Kraft der vier Ulmer mehr und mehr schwand, reduzierten auch die Gastgeber auf vier Spieler. „Die Jungs haben wie Löwen gekämpft und waren zum Ende hin dementsprechend stehend k.o.“, so Coach Kolodziejski.


Regionalliga Damen: ratiopharm akademie – BSG Basket Ludwigsburg 56:65 (21:20/14:9/8:11/13:25)
Ulmer Topscorer: Jennifer Reinboth, Franziska Weidner (je 12 Punkte)

Die Ulmer Regionalliga-Damen verloren ihr Heimspiel gegen den Tabellennachbarn BSG Basket Ludwigsburg mit 56:65 und haben damit die Chance auf den Anschluss an den Tabellennachbarn verpasst. Nachdem die Ulmerinnen sich zur Halbzeit leicht absetzen konnten (35:29) und die Führung bis ins Schlussviertel verteidigten, hatten sie den stärker werdenden Gästen in den finalen Minuten nichts mehr entgegen zu setzen. Mit verwandelten Freiwürfen sowie drei Dreier in Folge sicherte Ludwigsburg schließlich den wichtigen Auswärtssieg. So musste auch Head Coach Erik Rösch anerkennen: „Im letzten Viertel hat Ludwigsburg den Sieg mehr gewollt und vor allem im Angriff entschlossener agiert.“

Foto: bildwerk89

>

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung Datenschutzerklärung