Der Grundstein ist gelegt

NBBL-Playoffs: Ulm dominiert Spiel 1 im Achtelfinale gegen Ludwigsburg / JBBL-Team bleibt auch in 5. Hauptrunden-Partie ungeschlagen

NBBL: ratiopharm akademie – BBA Ludwigsburg 70:57 (19:7/24:19/12:16/15:15)
Ulmer Top-Performer: Bernhard Benke (16 Rebounds), Carlos Cerdan (16 Punkte, 5 Assists)

Die ratiopharm akademie hat zum Playoffs-Auftakt den wichtigen Grundstein im Kampf um den Einzug in das Viertelfinale gelegt: Der Gastgeber entschied das erste Derby gegen Ludwigsburg mit 70:57 für sich und kann nun schon am kommenden Samstag (15 Uhr) mit einem Sieg in der Barockstadt den Einzug in die nächste Runde perfekt machen. Die Vorentscheidung brachte am Samstag in der gut gefüllten Kuhberghalle bereits der energetische Ulmer Start: Mithilfe einer aggressiven Defensivleistung, insbesondere gegen Ludwigsburgs gefährlichen Distanzwurf, kontrollierte die Mannschaft von Head Coach Danny Jansson – ohne den verletzten Stammspieler Marvin Omuvwie – das Spiel. Nachdem Ulm im zweiten Viertel schnell die Teamfoul-Grenze überschritten hatte, konnten die Gäste dank elf Punkten an der Freiwurf-Linie aber in Schlagdistanz (43:26 zur Halbzeit) bleiben. Und daran wusste Ludwigsburg nach der großen Pause anzuknüpfen: Während Ulm sein hohes Energielevel in der Abwehr nicht halten konnte, legte die BBA die Ulmer Offense via Zonenverteidigung lahm. So schrumpfte die Führung zehn Minuten vor dem Ende auf 13 Punkte – diese konnte Ulm dann aber im Schlussabschnitt verteidigen: Mit einigen starken Offensivrebounds des dominanten Bernhard Benke (insgesamt 16 Rebounds) und wichtigen Treffern von Lukas Rosenbohm (insgesamt 13 Punkte). Trotz des Sieges sieht Coach Jansson viel Arbeit in der Trainingswoche: „Wir müssen unsere Intensität für das zweite Spiel zurück bekommen und den Korb attackieren, ganz egal, welche Defense uns gegenüber steht.“

JBBL: Eintracht Frankfurt – ratiopharm akademie 41:67 (8:15/9:15/16:15/8:22)
Ulmer Top-Performer: Tim Köpple (18 Punkte, 7 Rebounds, 4 Assists)

Das JBBL-Team der ratiopharm akademie bleibt weiterhin ungeschlagen in der Hauptrunde: Das Team von Zoltan Nagy besiegte Frankfurt auswärts mit 41:67. Basis für den Erfolg bildete die starke Ulmer Defensive, die den Gegner nicht ins Spiel finden ließen. „Wir konnten die Transition und die Penetration des Gegners sehr gut stoppen und so die Kontrolle über das Spiel gewinnen“, lobt Coach Nagy. Seine Mannschaft möchte nun noch das letzte Hauptrunden-Spiel gegen Rhein-Neckar (Sonntag, 13.30 Uhr, Kuhbgerhalle) gewinnen, um mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs zu starten.

Regionalliga Herren: BG Remseck – ratiopharm akademie 69:62 (18:26/16:9/15:15/20:12)
Ulmer Top-Performer: Daniel Albus (22 Punkte, 4 Dreier), Bernhard Benke (15)

Mit erneut dezimiertem Kader unterlag die ratiopharm akademie beim Regionalliga-Siebten BG Remseck mit 69:62. Dabei erlebte Ulm einen sehr guten Start in die Partie, bei dem Bernhard Benke zehn der ersten 17 Zähler und Daniel Albus einen 3:16-Lauf (14:26) mit drei erfolgreichen Dreiern in Folge abschloss. Ohne den erkrankten Routinier Chris Grosse, den verletzten Marvin Omuvwie sowie die weiteren Stammkräfte Joschka Ferner, David Krämer, Carlos Cerdan und Michael Dorsch (alle bei den Weißenhorn Youngstars im Einsatz) unterliefen den Ulmern dann zu viele Ballverluste, was Remseck zur 34:33-Führung nutzte. Nachdem die Gäste zu Beginn des Schlussviertels noch einmal in Front lagen (51:55), hatte die BG Remseck schlussendlich den längeren Atem.

Regionalliga Damen: MTV Stuttgart – ratiopharm akademie 77:43 (15:11/19:13/15:10/28:9)
Ulmer Top-Performer: Pia Fürst, Lilly Kornmann (beide 8 Punkte)

Trotz der absehbaren Niederlage beim Tabellenzweiten MTV Stuttgart überwiegt bei der ratiopharm akademie der Blick nach vorne. „In einem der bisher besten Saisonspiele hat das Team bewiesen, dass es an guten Tagen auch gegen den Tabellenzweiten mithalten kann. Diese Leistung müssen wir nun bis zum wichtigen Spiel gegen Konstanz konservieren“, so Head Coach Erik Rösch. Mit viel Einsatz war Ulm gestartet und gestaltete die Partie lange Zeit ausgeglichen. Ab Mitte des 3. Viertels (34:37) konnte sich jedoch die Erfahrung der Stuttgarterinnen durchsetzen, während die Ulmer Mannschaft ihrem großen Einsatz Tribut zollen musste.

Foto: bildwerk89

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