Letzter Schritt misslingt

Die ratiopharm akademie muss in der Runde der letzten Acht die Segel streichen / Bestes Abschneiden in NBBL und JBBL in der Gesichte von Basketball Ulm

NBBL: Bitteres Saisonende in Frankfurt

In der Runde der besten Acht ist für das Ulmer NBBL-Team Schluss: Die Truppe von Coach Danny Jansson konnte auch den zweiten Matchball zum Einzug ins NBBL Top4 nicht verwandeln und unterlag in Frankfurt äußerst knapp mit 58:55. Der Spielverlauf gestaltete sich dabei ähnlich wie bereits vorheriges Wochenende, als Frankfurt in der Ulmer Kuhberghalle zum 1:1 nach Spielen ausglich. Denn wieder war es die ratiopharm akademie, die hellwach in die Partie startete und nach zehn Minuten mit 8:17 führte und mit einem knappen Vorsprung in die Kabine ging (30:34). Doch wieder erlebte Ulm im dritten Spielabschnitt einen Einbruch, der die Führung in einen 11 Punkte-Rückstand (49:38) nach 30 Minuten wandelte. Doch noch hatten sich die Gäste – und besonders David Krämer nicht aufgegeben: Der 18-Jährige war mit seinen neun Punkten in Serie (insgesamt 21) hauptverantwortlich dafür, dass die akademie noch einmal zum 54:54 ausgleichen konnte. Doch mit viel Unterstützung der Fans machten die Hausherren, angeführt von Nationalspieler Niklas Kiel (13 Punkte, 20 Rebound) in der Schlussphase die wichtigen Plays. „Nachdem wir alle Spiele in der ersten Hälfte kontrolliert hatten, haben wir im dritten Viertel immer Probleme bekommen“, so Head Coach Danny Jansson, der erklärt: „Auf individueller Ebene hat Frankfurt in Spiel drei die wichtigen Plays gemacht, wir dagegen haben unsere Würfe nicht getroffen.“

Während sich Frankfurt nun auf das Finalwochenende um die Deutsche U19-Meisterschaft vorbereiten darf, ist die Saison für das Ulmer NBBL-Team gelaufen. Nach dem besten Abschneiden einer Ulmer NBBL-Mannschaft (Bilanz: 16 Siege bei fünf Niederlagen) verabschieden sich mit Joschka Ferner, Michael Dorsch, Dejan Skrbic und Daniel Woltering verabschieden sich vier Spieler altersbedingt aus der Nachwuchs Basketball Bundesliga. 

NBBL: Dejan Skrbic, Nicolas Möbus, David Krämer, Moritz Trieb, Carlos Cerdan, Christoph Philipps, Lukas Rosenbohm, Marvin Omuvwie, Michael Dorsch, Bernhard Benke, Daniel Woltering, Joschka Ferner.

JBBL: Viertelfinal-Aus trotz großem Kampf

Für das Ulmer JBBL-Team ist die Saison nach dem Playoff-Viertelfinale beendet. Die Mannschaft von Head Coach Zoltan Nagy verabschiedete sich jedoch mit großem Kampfgeist und einer engagierten Leistung in einem packenden Spiel gegen den Bamberger Nachwuchs aus Breitengüßbach. Nach der 37:81-Schlappe in der ersten Partie eine Woche zuvor war die Ulmer Truppe am Maifeiertag in eigener Halle kaum wieder zu erkennen. Von Anfang an gingen sie mit einer konzentrierten Defense und deutlich mehr Mut im Offensivspiel zu Werke. Weh taten jedoch die fünf Dreier, die die Ulmer in der ersten Halbzeit kassierten. Das waren allein schon 15 der Breitengüßbacher Punkte beim Halbzeitstand von 33:34. In der zweiten Halbzeit liefen die Gastgeber stets einem Rückstand hinterher. Eine Minute vor Schluss konnte die ratiopharm akademie aber auf 59:60 verkürzen. Bei dem knappen Ein-Punkt-Rückstand blieb es bis fünf Sekunden vor Ende, als die Breitengüßbacher nach zwei taktischen Fouls jeweils beide Freiwürfe trafen.

Die Ulmer waren nahe dran, den Favoriten zu schlagen und ein drittes entscheidendes Spiel zu erzwingen. „Natürlich sind wir enttäuscht,“ so Zoltan Nagy unmittelbar nach Spielende, „aber wir waren heute mit einer tollen Einstellung und viel Kampfgeist auf dem Feld.“ Die Gäste seien in den entscheidenden Momenten im Angriff etwas kaltschnäuziger gewesen, während sein Team auch die eine oder andere Chance ausgelassen habe. „Dennoch - es war eine großartige Saison für uns“, zog Nagy Bilanz. Noch nie ist ein Ulmer JBBL-Team unter die Top Acht in Deutschland gekommen. „Dass wir das geschafft haben, spricht für sich“, so ein zufriedener Zoltan Nagy.

JBBL: Dejan Puhali, Jonas Sauer, Leon Kotonski, Dima Kopelev, Henry Hurler, Marius Stoll, Tim Köpple, Nicolas Bretzel, Dennis Heck, Gordian Rau, Marc Henke, Mate Fazekas.

Fotos: Romina Eggert (Fraport Skyliners), Cedric Walter

>

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung Datenschutzerklärung