U11 wird Zweiter beim Miniturnier

ratiopharm akademie verliert im Finale in Göttingen knapp gegen Alba Berlin / U12 scheitert im Halbfinale an Unentschieden

Vier Siege bei nur einer knappen Niederlage: So lautet die starke Bilanz der Ulmer U11 beim 36. Miniturnier in Göttingen. Nach drei deutlichen Siegen gegen Chemnitz und TuS Lichterfelde in der Gruppenphase und gegen den SSC Köln Nordwest im Viertelfinale wartete im Halbfinale mit Gotha die erste große Herausforderung auf die Truppe von Coach Dr. Thomas Stoll. Im Gothaer Team gehört Jacob Ensminger, Sohn von BBL-Legende Chris Ensminger, zu den großen Leistungsträgern. Es entwickelte sich ein enges Spiel, das Ulm mit 51:46 knapp für sich entscheiden konnte und damit ins Halbfinale einzog. Doch wie im Vorjahr wurde Endspielgegner Alba Berlin zum Ulmer Stolperstein: Ulm verlor knapp mit 31:37. „Der Berliner Center machte heute den Unterschied aus“, so Thomas Stoll, der sich mit seiner Mannschaft aber über die wohlverdiente Silbermedaille freute.

Runde 1:
Ulm – Chemnitz 49:35
Ulm – Lichterfelde 46:21

Viertelfinale:
Ulm – Köln 59:27

Halbfinale:
Ulm – Gotha 51:46

Finale:
Ulm – Alba Berlin 31:37

U11 der ratiopharm akademie: Lucca Bretz, Julian Adolph, Linus Stoll, Noah Rosenbohm, Sebastian Pachucki, Justin Orzechowski, Nicolas Gutowski, Felix Mützel


In den ersten drei Partien präsentierte sich die U12 von Coach Rajiv Althaus absolut fehlerfrei, die Ulmer fuhren in der ersten Runde ungefährdete Erfolge gegen Chemnitz und SSC Südwest Berlin ein und ließen Charlottenburg in Runde zwei keine Chance. Dann ging es gegen Alba Berlin um den Einzug ins Finale. Dabei erlebte Ulm einen schlechten Auftakt, denn Point Guard Lenny Berger hatte sich nach drei Minuten bereits drei Fouls eingehandelt. Durch gute Defensivarbeit kämpfte sich die ratiopharm akademie aber wieder an Alba heran und lag drei Minuten vor Spielende sogar mit acht Zählern vorne. Doch dann waren es die Hauptstädter, die rechtzeitig vor der Schlusssirene noch ausgleichen konnten und damit – so waren sich alle einig – die Verlängerung erzwangen. Als fünf Minuten Verlängerung ebenfalls mit Unentschieden zu Ende gingen, brach die Turnierleitung ab – ein Unentschieden sei laut Regularien möglich. Und da die Berliner, punktgleich mit Ulm, über das bessere Korbverhältnis verfügten, zogen sie ins Endspiel ein, was sie deutlich gewannen. Ulm dagegen musste sich nach dem verlorenen Spiel um Platz drei gegen den MBC mit dem vierten Rang begnügen. „Wir haben mit dem Turniersieger auf Augenhöhe gespielt und es ist schade, dass das Spiel keinen Sieger fand. Beide Coaches hätten gerne weitergemacht“, so Rajiv Althaus.

Runde 1:
Ulm – Chemnitz 40:27
Ulm – SSC Südwest Berlin 52:30

Runde 2:
Ulm – Charlottenburg 54:35
Ulm – Alba Berlin 46:46

Spiel um Platz 3:
Ulm – Weißenfels 47:51

U12 der ratiopharm akademie: Jannis Metrikat, Henry Wortmann, Niklas Haas, Lenny Berger, David Schefer, Juri Langer, Lino Santuario, Ronny Thiam, Luis Couvigny

Fotos: BBU

>