Das i-Tüpfelchen setzen

Die Ulmer NBBL- und JBBL-Teams wollen auch in ihren jeweils letzten Spielen des Jahren ungeschlagen bleiben / Nach drei Niederlagen: Regionalliga-Mannschaft will zurück in die Erfolgsspur / Damen: Kracherspiel gegen Derendingen

NBBL: ratiopharm akademie vs. Junior Baskets Rhein-Neckar (So., 13.30 Uhr, Kuhberghalle)
Als eines von fünf ungeschlagenen Teams in der gesamten Nachwuchs Basketball Bundesliga geht die ratiopharm akademie (Bilanz: 6-0) in das letzte Spiel des Jahres. Das kommende Wochenende aber wird „eine große Herausforderung“, kündigt Danny Jansson an – und zwar aus mehreren Gründen: Zum einen muss der finnische Head Coach an einem Wochenende mit drei Spielen (NBBL, ProB, Regionalliga) auf zwei wichtige Rotationsspieler verzichten; neben Felix Gutsche (Pfeiffersches Drüsenfieber) wird auch Michael Dorsch nicht zur Verfügung stehen. Zum anderen kommt mit den Junior Baskets Rhein-Neckar ein unangenehmer Gegner in die Kuhberghalle: Die Heidelberger – Tabellenfünfter in der Gruppe Südwest (3-3) – reisen mit viel Selbstvertrauen und einem Sieg gegen Frankfurt im Gepäck (65:57) an die Donau. „Das war ein großer Sieg für sie“, so Jansson, der im Heidelberger Kader „mehrere richtig gute Spieler“ sieht. Bester Scorer ist Big Man Constantin Schmitt (16,7 Punkte), der den Ulmer Langen um Bernhard Benke und Till Pape alles abverlangen wird.

JBBL: Team Urspring vs. ratiopharm akademie (So., 11 Uhr)
Vor der verdienten Weihnachtspause geht es für das Ulmer JBBL-Team am Sonntagvormittag zum Derby nach Urspring. Head Coach Zoltan Nagy erwartet dabei eine „schwierige Aufgabe“. Die Ulmer gehen als ungeschlagener Tabellenführer (6-0 Siege) der JBBL-Gruppe Südost in die Partie. „Wir sind jetzt die Gejagten“, so Nagy. „Die anderen Teams werden jetzt mit der Einstellung ins Spiel gehen, dass es gegen Ulm nichts zu verlieren gibt.“ Dazu hat das Team Urspring seit dem 80:56-Hinspielsieg ordentlich Selbstvertrauen getankt: Gegen die beiden Münchner Vertreter TV Jahn und die Internationale Basketball Akademie gab es zuletzt zwei deutliche Siege. Der Fahrplan des Ulmer Trainers lautet deshalb: „Wir müssen mit großer Intensität ins Spiel gehen und gut verteidigen, um das i-Tüpfelchen auf dieses tolle Jahr setzen zu können.“

U14: ratiopharm akademie vs. BSG Basket Ludwigsburg 2 (Sa., 10 Uhr, ratz)
Die Ulmer U14 startet mit der vermeintlich leichtesten Aufgabe in die Rückrunde der Oberliga-Saison. Gegen das Perspektivteam der BSG Ludwigsburg sind die ungeschlagenen Ulmer (5-0) klarer Favorit, nicht zuletzt wegen des deutlichen Hinspiel-Ergebnisses (44:116). Jochen Lotz sagt deswegen auch: „Wir wollen Beginn an zeigen, dass wir voll da sind und beim Gegner keine Hoffnung aufkommen lassen.“ Sollte es der Spielverlauf hergeben, will Lotz dann auch einige spielerische Experimente wagen: „Wenn möglich sollen auch die Spieler, die sonst nicht immer so viel zum Einsatz kommen, Minuten bekommen, um ihr Potential zeigen zu können“, so der Ulmer Coach.

2. Regionalliga: ratiopharm akademie vs. BG Remseck (Sa., 16 Uhr, Listhalle)
Nach drei Niederlagen in Folge ist das Motto für die Ulmer Regionalliga-Herren einfach: Endlich wieder gewinnen! Nicht nur wegen der angespannten Personalsituation, die neben dem NBBL-Team auch die Regio-Truppe betrifft, wird das Match-Up mit der BG Remseck aber ein heikles. Die Neckarstädter (sechs Siege, sechs Niederlagen) sitzen der ratiopharm akademie (sieben Siege, fünf Niederlagen) im Klassement unmittelbar im Nacken. Für Danny Jansson geht es darum, nach der jüngsten Schwächeperiode eine Leistungssteigerung seines Teams zu sehen – trotz der Ausfälle: „Wir wollen konkurrenzfähig sein und endlich mal wieder eine gute Performance aufs Parkett bringen“, so der Ulmer Coach.  

Oberliga Damen: ratiopharm akademie vs. TV Derendingen (So., 17 Uhr, Listhalle)
Nach einem spielfreien Wochenende kehren die Ulmer Damen zurück in den Oberliga-Betrieb – und das mit einem echten Kracherspiel! Der Gegner aus Derendingen rangiert punktgleich mit der ratiopharm akademie (beide 6-3) auf dem vierten Tabellenrang; gegen das Team aus dem Tübinger Stadtteil geht es also um Punkte im direkten Positionskampf. Nach der starken Leistung bei Tabellenführer Konstanz (62:60-Niederlage) hofft Chris Burrer, Head Coach der Ulmer Damen, auf eine Fortsetzung des Positivtrends: „Wir wollen unsere aufsteigende Form beweisen und endlich auch von der Freiwurflinie überzeugen“, so Burrer.

Foto: Alex Fischer

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