JBBL-Team landet 12. Saisonsieg im Derby

Road to TOP4: Das JBBL-Team bleibt weiterhin ungeschlagen / Ulmer NBBL unterliegt im zweitletzten und unbedeutenden Hauptrunden-Spiel in Heidelberg

JBBL: ratiopharm akademie vs. Young Tigers Tübingen 64:49 (18:11/19:9/20:15/7:14)

Die U16-Jungs von Head Coach Zoltan Nagy marschieren weiter ungeschlagen durch die Jugend-Bundesliga. Der 64:49-Erfolg am Sonntag in der Listhalle gegen Tübingen war der zwölfte Sieg im zwölften Spiel. Dabei war der Heimsieg nie gefährdet, auch wenn die Gäste Mitte des ersten Viertels noch mit 6:7 in Front lagen. Dann folgte ein Highlight: ein raffinierter Bodenpass von Mate Fazekas zwischen zwei Gegenspieler hindurch auf den hereinlaufenden Dejan Puhali, der per Korbleger die 8:7-Führung markierte. Den Schlusspunkt des ersten Viertels setzte Fabio Mignemi mit seinem Treffer zum 18:11. Auch im zweiten Abschnitt kämpfte Mignemi beherzt und engagiert und ließ noch zwei Dreier folgen. Center Mate Fazekas verwandelte mehrfach Assists von Aufbauspieler Tim Köpple. „Als wir mehr investierten, hatten unsere Gegner keine Chance“, sagte später Trainer Nagy. 37:20 führte die ratiopharm akademie zur Halbzeit. Nach der Pause konnte der Vorsprung sogar auf 22 Punkte ausgebaut werden. Jedoch schlichen sich dann einige Unkonzentriertheiten ein. „Da haben wir phasenweise unseren Gegner aufgebaut“, meinte der Ulmer Coach. Dazu kam, dass die Ulmer die Verletzung von Jan Hanzalek, der möglicherweise länger ausfallen wird, verkraften mussten.
Das ratiopharm JBBL-Team bleibt jedenfalls klar auf Playoff-Kurs und reist nun am kommenden Sonntag als Favorit nach Ludwigsburg.

Es spielten: Mate Fazekas (19 Punkte, 17 Rebounds), Tim Köpple (12 Punkte, 5 Assists, 5 Steals), Dejan Puhali (11), Fabio Mignemi (10), Jan Hanzalek (5), Moritz Krimmer (4, 10 Rebounds), Tom Kimpel (2), Edward Reisig (1), Daniel Hertle, Philipp Pachucki.

NBBL: Junior Baskets Rhein Neckar vs. ratiopharm akademie 76:57 (26:16/13:17/17:14/20:10)

Die ratiopharm akademie hat am Wochenende in Heidelberg ihre zweite NBBL-Niederlage einstecken müssen. In einer Partie ohne Bedeutung – die Ulmer stehen bereits als Gruppenerster fest, während Heidelberg in die Playdowns muss – setzten sich die Gastgeber letztlich deutlich mit 76:57 durch. „Heidelberg hat das Spiel kontrolliert und verdient gewonnen“, zollte Coach Sebastian Ludwig dem Gegner Respekt. Bereits in den Anfangsminuten gerieten die Ulmer, die wegen des parallelen ProB-Spiels ohne sechs Starter antraten, ins Hintertreffen. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste besser ins Spiel, wobei „Heidelberg seine Führung souverän verteidigt hat, wenn wir näher kamen“ (Ludwig).

Es spielten: Felix Gutsche (16 Punkte), Tim Semle (10), Nico Möbus (8), Dennis Heck (6), Julian Lerch (5), Jonas Sauer (4), Marius Stoll (4), Bjarne van Schwartzenberg (4), Leon Kotonski.

Road to TOP4: Seit zwei Spieltagen steht bereits fest, dass das Ulmer NBBL-Team als Erster der Hauptrunden-Gruppe Südwest in die Playoffs einzieht; dennoch gilt es noch ein letztes Hauptrunden-Spiel erfolgreich zu absolvieren. Am Mittwoch empfängt das Team von Coach Danny Jansson in der Ulmer Kuhberghalle die Porsche BBA Ludwigsburg, die keine Chance mehr auf die Playoff-Qualifikation hat. Ab 20. März geht es dann in das NBBL-Achtelfinale, in dem Ulm in einer Best-of-three-Serie auf den Vierten aus dem Südosten trifft. Mögliche Gegner sind Nürnberg und Chemnitz, die sich aktuell noch um den entscheidenden vierten Rang streiten.

Foto: Alex Fischer

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