Dezimiert – aber siegreich!

Die Ulmer Regio-Herren und die U14 gewinnen trotz personeller Probleme / Mädels: Von der U13 bis zur U19 alle weiblichen Nachwuchs-Teams eine Runde weiter

2. Regionalliga: ratiopharm akademie vs. TSV Marbach 73:66 (11:23/14:13/30:14/18:16)

Nach dem Derby-Sieg gegen Urspring in NBBL-Bestbesetzung unter der Woche (99:54) stand am Samstag eine um die U19-Leistungsträger dezimierte Ulmer Mannschaft auf dem Parkett – und die schlug sich beachtlich: Gegen den Tabellenletzten Marbach zeigte die ratiopharm akademie Stehauf-Qualitäten und grub sich mit beherztem Einsatz aus einem frühen 11:23-Loch. „Es war kein schönes Spiel, aber wie wir nach dem frühen Rückstand zurückgekommen sind, hat mir sehr gut gefallen“, so Head Coach Danny Jansson. Dabei drehte das Ulmer Team vor allem im dritten Abschnitt (30:14) auf und ließ sich – obwohl ohnehin nur zu neunt angetreten – auch nicht von einer Verletzung bei Daniel Albus und Foul Trouble für Kai Schlüter und Nico Möbus aus dem Konzept bringen. Vor allem Bjarne van Schwartzenberg war nicht zu stoppen: Der 17-jährige Center erzielte 21 Punkte und schnappte sich allein in Hälfte zwei acht Offensiv-Rebounds. „Aber insgesamt war es eine gute Teamleistung der Jungs. Ich bin stolz darauf, wie sie zusammen gekämpft haben“, so Coach Jansson. Nach einem Wochenende Pause ist die ratiopharm akademie erst wieder in zwei Wochen (Samstag, 2. April) gegen Ludwigsburg im Einsatz.

Es spielten: Bjarne van Schwartzenberg (21 Punkte), Dejan Skrbic (12), Nicolas Möbus (11), Felix Gutsche (10), Daniel Albus (9), Julian Lerch, Gordian Rau (je 4), Kai Schlüter (2), Nicolas Bretzel.

U14: USC Freiburg vs. ratiopharm akademie 47:106 (14:31/11:31/13:19/9:25)

Die Ulmer U14 hat das Geschehen in der baden-württembergischen Endrunde weiter voll im Griff. Am vorletzten Spieltag ließ die ratiopharm akademie auch Freiburg, dem Ersten der badischen Hinrunde, keine Chance. Obwohl die Ulmer krankheitsbedingt nur zu neunt ins Breisgau gereist waren und u.a. auf Topscorer Konrad Stark verzichten mussten, machte die Mannschaft von Jochen Lotz bereits in der ersten Hälfte (25:62) alles klar. „Wir haben sehr stark verteidigt und im Angriff lief der Ball sehr gut“, so der Ulmer Coach. Neben Oscar Hurler (21 Punkte) und Thomas Gaus (20) stach auch Winter-Neuzugang Felix Krimmer hervor, der mit 17 Punkten am Brett dominierte. Bevor Ulm am 9. April – erneut gegen Freiburg – das letzte Spiel der Landesendrunde bestreitet, bereitet sich das Lotz-Team in dieser Woche beim internationalen Osterturnier in Wien auf die Südwestdeutschen Meisterschaften vor, die Ende April beginnen.

Es spielten: Oscar Hurler (21 Punkte), Thomas Gaus (20), Felix Krimmer (17), Jakob Rosenbohm (13), Lenny Berger (12), Axel Dobias (9), Felix Miller (6), David Schefer, Lenny Ertekin (je 4).

Oberliga Damen: ratiopharm akademie vs. TSV Malmsheim 66:60 (22:16/11:15/17:17/16:12)

Nach drei Niederlagen in Folge sind die Ulmer Oberliga-Damen zurück in der Erfolgsspur: Gegen den direkten Tabellennachbarn aus Malmsheim gewann die ratiopharm akademie ein enges Spiel mit 66:60. „Nach einem verschlafenen Start haben wir gut ins Spiel gefunden und uns mit einer sehr starken Vorstellung belohnt“, so ein zufriedener Coach Chris Burrer, der in Pia Fürst (22 Punkte) und Marie Kornmann (16) seine auffälligsten Spielerinnen hatte. Mit dem Sieg stehen die Ulmer Damen drei Spieltage vor Saisonende auf Platz sechs (Bilanz: 11-8), haben aber nur einen Sieg Rückstand auf den vierten Rang (Nürtingen). „Unser Ziel ist es, die letzten drei Spiele gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte zu gewinnen und damit eine Achterbahnsaison noch auf Platz vier abzuschließen“, so Chris Burrer, dessen Team nach der Osterpause zum Derby nach Jungingen reist (So., 3. April, 15.30 Uhr).

Es spielten: Pia Fürst (22 Punkte), Marie Kornmann (16), Lisa Ullrich (11), Lilly Kornmann (8), Marcella Lucas, Caroline Schmidt (je 4), Sarah Williams (1), Sofia Boscher, Carolin Philipps.

Mädels-Teams von U13 bis U19 eine Runde weiter!

Ein Novum in der Ulmer Geschichte: Zum ersten Mal sind von der U13 bis zur U19 alle vier weiblichen Nachwuchs-Teams in ihrer Altersklasse mindestens in der württembergischen Endrunde! Während das für die U13 (ungeschlagener Tabellenführer der Bezirksliga-Endrunde) und die U17 (Landesliga-Zweiter) die Teilnahme an der württembergischen Endrunde bedeutet, sind die U15 (Zweiter in der Jugend-Oberliga) und die U19 (Zweiter Landesliga-Playoffs) sogar noch eine Stufe weiter. Beide nehmen in ihren Altersklassen an den Landesendrunden in Baden-Württemberg teil.

Foto: Alexander Fischer.

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