Teambuilding in Österreichs Hauptstadt

Bilanz vom Wiener Osterturnier: Ulmer U18 schrammt in der Finalverlängerung am Turniersieg vorbei / U12 und U14 scheitern in der K.o.-Runde an den späteren Champions

Auch wenn am Ende ein wenig das Glück fehlte - die ratiopharm akademie hat bei Europas größtem Jugendturnier in Wien einen erfolgreichen Auftritt aufs Parkett gelegt. In den Altersklassen U18, U14 und U12 haben die Ulmer bewiesen, dass sie auf internationaler Ebene ganz vorne mitspielen können. Im Vordergrund aber stand der gemeinsame Spaß. Und davon hatten die mehr als 100 Ulmerinnen und Ulmer in zehn Teams und ihre 20 Betreuer reichlich.

„Wir hätten gar nicht gedacht, dass wir es bis ins Finale schaffen“, meinte U18-Coach Sebastian Ludwig. Beinahe hätte es für das Team, das das Turnier größtenteils zu siebt bestritt, sogar zum Ostersieg gereicht: Gegen die Italiener aus Oderzo führten seine Jungs bis kurz vor Schluss. Erst in der Verlängerung gaben sie das Spiel unglücklich aus der Hand.

Die U12 von Coach Thomas Stoll erlebte ein dramatisches Halbfinale gegen Bayern München. Auch hier kippte das Spiel erst in den letzten Sekunden zu Ungunsten der Ulmer. „Da hatten wir Pech“, erklärte Stoll, „aber wir haben gezeigt, dass wir hier zu den zwei besten Teams des Turniers zählen.“

Die U14 hat das von Trainer Jochen Lotz vorgegebene Ziel mit dem Viertelfinale erreicht. Dann war mit dem späteren Turniersieger Granollers aus Spanien Schluss. Die sieben Partien zuvor hatten die Ulmer jeweils souverän gewonnen. „Ich glaube, dass wir uns in dieser Woche mit jedem Spiel verbessert haben“, resümiert der 14-jährige Jakob Rosenbohm. „Wir haben viel gespielt und es war eine gute Vorbereitung auf die Südwestdeutschen Meisterschaften zuhause.“ Überhaupt sei das Turnier in Wien für ihn und seine Teamkollegen ein „megatolles Event“ gewesen, das viel Spaß gemacht habe.
 
BBU ’01 Geschäftsführer Thomas Stoll zog ebenfalls eine sehr positive Bilanz: „Es war wieder ein gelungenes und sehr harmonisches Turnier. Man sieht, wie der Verein zusammenwächst, wenn sich die Teams gegenseitig anfeuern." Und dazu kam noch jede Menge Teamspaß abseits des Feldes - auf dem Prater, im Schwimmbad, auf dem Stephansdom, beim Wiener Schnitzel Essen oder auch mal beim gemeinsamen Verspeisen von getrockneten Heuschrecken.

Fotos: Cedric Walter
 

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