Südwestdeutsche Meisterschaft hoch drei!

Gleich drei Teams der ratiopharm akademie sind am Wochenende bei südwestdeutschen Meisterschaften im Einsatz – die männlichen U14- und U18- Mannschaften sowie die weibliche U19.

Nach der Vizemeisterschaft auf Landesebene misst sich die Damen-U19 am Wochenende mit den Besten des Südwestens. In Freiburg trifft die ratiopharm akademie auf drei Landesmeister: Mainz (Rheinland-Pfalz), Grünberg (Hessen) und die Gastgeberinnen, denen das Ulmer Team schon im BaWü-Finale gegenüberstand (88:43). Insofern geht die Mannschaft von Coach Marko Kornmann als klarer Außenseiter in die Titelkämpfe. Für die junge akademie-Truppe, die sich hauptsächlich aus Spielerinnen der Jahrgänge 1998 bis 2000 zusammensetzt, ist die Saison aber schon jetzt ein großer Erfolg.

Während die Ulmer Mannschaften in der NBBL und JBBL um den Einzug ins Heim-TOP4 kämpfen, hat auch die U18 der ratiopharm akademie die Chance auf die Qualifikation für das DBB-TOP4, bei dem die vier besten U18-Teams Deutschlands um den DBB-Pokal kämpfen. Doch dafür ist bei den Südwestdeutschen Meisterschaften in Gießen, der Sieg nötig. Die Ulmer gehen als Baden-Württembergischer Meister ins Turnier und treffen dabei am Samstagabend auf das hessische Roßdorf und am Sonntag auf Freiburg und Gießen. Der Gastgeber ist für Coach Sebastian Ludwig auch Favorit: „Gießen hat den Heimvorteil inne und spielt klein, schnell und intensiv.“ Ludwig ersetzt bei der U18 gemeinsam mit den Spielern des Jahrgangs 1999 Zoltan Nagy und die JBBL-Truppe, die die U18-Vorrunde bestritten hatte, sich nun aber auf die JBBL-Playoffs konzentrieren. „Wir freuen uns, dass wir für die JBBL-Jungs einspringen dürfen. Die Meisterschaft ist für uns eine tolle Herausforderung.“

Auch für die Ulmer U14 heißt die nächste Titeletappe südwestdeutsche Meisterschaften an: Neben Ausrichter Kronberg, Weiterstadt und Ludwigsburg sind die Ulmer eines von vier teilnehmenden Teams, nicht aber Topfavorit auf den Titel: „Das ist für mich Kronberg, das einen sehr erwachsenen Basketball spielt“, so Jochen Lotz. Mit der Entwicklung seiner eigenen Mannschaft ist der Ulmer Coach „sehr zufrieden, denn wir haben in den letzten Wochen große Fortschritte in der Verteidigung gemacht.“ Allerdings ist die U14 personell arg gebeutelt: Nach vielen kranken und verletzten Spielern in den letzten Trainingswochen wird Ulm auch an diesem Wochenende nicht vollzählig antreten können. Ziel bleibt aber die Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften: „Dazu müssen wir Erster oder Zweiter werden“, macht Lotz klar.

Foto: Cedric Walter

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