Meister und Vizemeister

Die Ulmer U12 feiert nach einer Saison ohne Niederlage die baden-württembergische Meisterschaft / U14 wird „Vize“ im Südwesten und tritt damit am 28./29. Mai bei den Süddeutschen Meisterschaften an

Ungeschlagene U12 krönt starke Saison mit dem Landestitel

26 Spiele – 26 Siege: Diese beachtliche Bilanz krönte die U12 der ratiopharm akademie am Wochenende mit der Baden-Württembergischen Meisterschaft – die erste nach zwei Vizemeisterschaften in Folge. Beim Endturnier um den Kurt-Siebenhaar-Pokal in Albstadt lieferten die U12-Jungs eine souveräne Vorstellung ab: Sie gewannen nicht nur alle drei Partien, sondern entschieden auch den Athletik- und Basketball-Test für sich. Gegen Weinheim/Viernheim spielte sich die ratiopharm akademie zum Auftakt warm (75:29), bevor gegen Ludwigsburg die härteste Prüfung wartete. Doch die Truppe von Thomas Stoll und Rajiv Althaus behielt wie bereits bei den Württembergischen Meisterschaften die Nerven und siegte mit 74:61 – genauso wie im abschließenden Spiel gegen Karlsruhe: Mit dem 59:31 über die Badener machten die Ulmer die Landesmeisterschaft perfekt.

Der Titel stellt zugleich den Endpunkt der Saison dar. „Leider gibt es in diesem Altersbereich keine weiterführenden Meisterschaften“, beklagt Coach Thomas Stoll, dessen Team aber noch nicht in die Sommerpause übergeht: Bei Turnieren in Brüssel und in Speyer steht Ulm nun sogar der internationale Härtetest gegen Teams aus Estland, Italien und Belgien bevor.

Es spielten: Nikolas Gutowski, David Beier, Noah Rosenbohm, Sebastian Pachucki, Lucca Bretz, Finn Lehner, Felix Mützel, Linus Stoll, Julian Adolph, Justin Orzechowski, Oskar Schorr, Maximilian Plasch.

U14 qualifiziert sich für Süddeutsche Meisterschaften

Ein erfolgreiches Wochenende liegt auch hinter der U14: Bei den Südwestdeutschen Titelkämpfen in Kronberg gewann das Team von Jochen Lotz zwei seiner drei Spiele und sicherte sich so den Silber-Rang. Damit ist die ratiopharm akademie für die Süddeutschen Meisterschaften am 28./29. Mai qualifiziert! Nach einem dominanten Auftakt gegen Weiterstadt (92:59) wurden die Ulmer Korbjäger gegen Ludwigsburg erstmals gefordert, behielten mit einer kämpferisch überzeugenden Leistung aber die Oberhand (66:57). Damit war alles angerichtet für das Entscheidungsspiel gegen die Gastgeber: Nach einem verschlafenen Start und einem 16-Punkte-Rückstand zur Hälfte drehte Ulm auf und sorgte im 4. Viertel für offene Verhältnisse. Den Knockout versetzte den Gästen dann das Ausscheiden von Konrad Stark, der viereinhalb Minuten vor Schluss verletzt vom Feld musste; ohne ihren Topscorer brach der Widerstand der ohnehin dezimierten Ulmer zusammen. Trotz der finalen 93:82-Pleite zog Jochen Lotz ein positives Fazit: „Ich bin stolz, was die Jungs geleistet haben – wir haben die Inhalte der letzten Wochen gut umgesetzt“, so der Coach, der den Blick bereits nach vorne richtet: „Jetzt heißt es weiter so intensiv zu trainieren und gesund zu werden, damit wir bei den Süddeutschen Meisterschaften komplett antreten können.“

Es spielten: Oscar Hurler (17, 16 und 26 Punkte), Konrad Stark (15, 17, 25), Jakob Rosenbohm (15, 13, 6), Felix Krimmer (14, 8, 7), Thomas Gaus (8, 6, 6), David Schefer (4, -, 6), Felix Miller (4, 6, 2), Marcel Czaputa (1, -, 2), Lenny Ertekin (6, -, 2), Juri Langer (3, -, -), Lino Santuario (4, -, -), Simon Sauter (1, -, -).

U18 und U19 sammeln wertvolle Erfahrung

Auch zwei weitere akademie-Teams waren am Wochenende bei Südwestdeutschen Titelkämpfen im Einsatz – und kamen zwar nicht mit Titeln, dafür aber mit einem großen Sack an Erfahrungen zurück. Die U19-Damen gingen in Freiburg dreimal als Verlierer vom Parkett, boten mit einem blutjungen Kader vieler 16- und 17-Jähriger aber beachtliche Leistungen gegen die hochkarätige Konkurrenz der Gastgeberinnen, Mainz und Grünberg. Entsprechend zufrieden war auch Head Coach Marko Kornmann, der optimistisch in die Zukunft blickt: „Da nur eine Spielerin das Team auf Grund der Altersregelung verlässt und derzeit verletzte Leistungsträgerinnen zurückkehren, steht auch für die nächste Saison ein erfahrenes, schlagkräftiges Team zur Verfügung“, so Kornmann. Auch die männliche U18 hielt im Konzert der Großen gut mit: Mit vielen Spielern des Jahrgangs 1999 an Bord verlor das Team von Coach Sebastian Ludwig sein Auftaktspiel gegen Roßdorf unglücklich mit 75:78, holte aus den weiteren zwei Spielen aber einen Sieg (53:89 vs. Freiburg) und schloss das Turnier auf Rang drei ab.

Fotos: BBU '01

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