Mehr Termine und erstmals auf Englisch

Im dritten Jahr in Folge besucht BBU ’01 mit seinem Inklusionsprojekt „Rollstuhl-Basketball macht Schule“ zahlreiche Schulen in der Region / Erste englische Einheit mit der International School Ulm / Neu-Ulm

Projektleiter Werner Rieger hat schon viele Hundert Schüler in die Welt des Rollstuhl-Basketballs eingeführt und dafür begeistert. Doch als Rieger, der seit einem Motorradunfall selbst im Rollstuhl sitzt, an einem Nachmittag im November „Rollstuhl-Basketball macht Schule“ in einem Kreis von gut 20 Schülern eröffnet, erwartet auch ihn eine ganz neue Erfahrung. „Auf Englisch habe ich das noch nie gemacht“, bekennt der 53-Jährige vor den Neuntklässlern der International School Ulm / Neu-Ulm.

Seit diesem Jahr ist die in Neu-Ulm angesiedelte International School, in welcher der Unterricht durchgängig in englischer Sprache stattfindet, offizielle Partnerschule von BBU ’01. „Wir sind froh, mit der International School unser schulisches Portfolio erweitern zu können“, so Dr. Thomas Stoll. Der Sportchef von BBU ’01 betont, wie wichtig es für die sportliche wie schulische Entwicklung der Spieler sei, dass „Schule und Basketball Hand in Hand“ gehen. Dafür bietet die International School Ulm / Neu-Ulm die richtige Mischung. „Wir bieten an der International School einen international gültigen Abschluss, mit dem ein Studium auch im Ausland möglich ist. Zudem sind wir beim Stundenplan flexibel und können diesen angepasst an die Trainingseinheiten des Spielers gestalten“, so Manuela Oberfrank, Admissions Officer der International School Ulm / Neu-Ulm.

Von „Rollstuhl-Basketball macht Schule“, an dem die neunte Klasse mit Kindern aus sechs verschiedenen Nationen teilnimmt, ist Manuela Oberfrank genauso begeistert wie von der wöchentlich stattfindenden Schul-AG von BBU ‘01: „Das sind tolle und sehr wichtige Erfahrungen für unsere Schüler.“ Denn trotz der sprachlichen Neuerung gelingt es Werner Rieger auch auf Englisch, die Teenager mit dem „Wheelchair“ als Alltagsgegenstand und Sportgerät zu begeistern. Am Ende der 90 Minuten können die Schüler nicht nur den Rollstuhl lenken, sondern dabei auch noch dribbeln, den Ball geschickt vom Boden aufnehmen, passen und auf den Korb werfen.

Dank steigender Spendeneinnahmen für OrangeZone.Cares konnte BBU ’01 sein Inklusionsprojekt „Rollstuhl-Basketball macht Schule“ im Vergleich zum Vorjahr ausbauen: Statt 10 (2016) besucht Werner Rieger nun 15 Schulen in der Region Ulm / Neu-Ulm. Als zweites Projekt hat OrangeZone.Cares in diesem Sommer die BBU ’01 Specials gegründet, die Menschen mit geistiger Behinderung einmal in der Woche das Basketballspielen ermöglichen.

Spenden für die beiden Inklusionsprojekte können jederzeit auf das Spendenkonto von OrangeZone.Cares bei der Sparkasse Ulm überwiesen werden: IBAN: DE66 6305 0000 0000 0170 17.

Fotos: BBU '01

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