Kampf um den Klassenerhalt geht weiter

BBU Allgäu/Memmingen muss nach der knappen 62:58-Niederlage in Jena in die zweite Runde der NBBL Playdowns / Südwestdeutsche Meisterschaften: Saisonende für Ulmer U14 und U16

NBBL Playdowns: Science City Jena vs. BBU Allgäu/Memmingen 62:58 (33:35)
Im entscheidenden dritten Playdown-Spiel bei Science City Jena unterlag BBU Allgäu/Memmingen am Ende knapp mit 62:58 und muss in die zweite Abstiegsrunde gegen die Rockets aus Gotha. Im Vergleich zu Spiel zwei, das die Mannschaft von Coach Chris Ensminger noch deutlich für sich entscheiden konnte (70:48), wollten die Ulmer Würfe in der Do-or-Die-Partie in Thüringen nicht fallen – nur 31 Prozent der Ulmer Würfe aus dem Feld fanden ihr Ziel, während sich Jena mit seinen 17 Offensivrebounds viele zweite Chancen sicherte. „Jenas Offensivrebounding und unsere eigenen Ballverluste haben den Unterschied ausgemacht“, so Ensminger, der sich zufrieden mit der ersten Hälfte (33:35) zeigte. Dann aber leisteten sich die Ulmer im dritten Viertel mehr Ballverluste als sie Punkte erzielen konnte, sodass Science City die Führung übernahm – und diese nicht mehr hergab.

Am Sonntag kommt es für Chris Ensminger nun zu einer Reise in die Vergangenheit: In der zweiten Runde der Playdowns trifft BBU Allgäu/Memmingen auf die Rockets; Spiel eins findet am Sonntag in Gotha statt – also dort, wo Ensminger vor seinem Umzug nach Ulm vier Jahre zuhause war. „Ich kenne die Jungs der Rockets alle und werde unser Team gut auf Sonntag vorbereiten“, verspricht Ensminger.

Chris Ensminger (Head Coach): „Jenas Offensivrebounds und unsere eigenen Ballverluste haben letztlich den Unterschied ausgemacht. Wir haben eine solide erste Hälfte gespielt, doch im dritten Viertel hatten wir mehr Turnovers als Punkte, während Jena einige schwierige Würfe getroffen und das Momentum auf seine Seite geholt hat. Jena wollte den Sieg einfach zehn Prozent mehr als wir.“

Topscorer: Latrell Großkopf (18), Adam Krasovec (15), Moritz Krimmer (13, 9 Rebounds)

U14m Südwestdeutsche Meisterschaft: Bitteres Ende einer überragenden Saison
Die auf nationalem Parkett bislang ungeschlagene U14 von BBU ’01 (16 Siege) erlitt bei den südwestdeutschen Meisterschaften zwei bittere Niederlagen gegen Frankfurt und beendet die Saison damit als baden-württembergischer Meister. „Wir waren den drei Teams bei den Meisterschaften körperlich deutlich unterlegen. Ein bitteres Ende für eine überragende Saison“, resümiert Coach Dr. Thomas Stoll, für dessen Team es bereits in der ersten Partie zum Wiedersehen mit Eintracht Frankfurt kam. Und waren die Ulmer den Hessen bereits beim Wieder Osterturnier nur knapp unterlegen (36:39), kam es auch am Samstag zu einem Krimi, den die Eintracht mit 50:51 erneut für sich entscheiden konnte. Ihrem Ärger über 18 liegengelassene Freiwürfe machten die Ulmer dann im zweiten Spiel gegen den baden-württembergischen Mitkonkurrenten Heidelberg Luft (78:56), sodass es am Sonntagnachmittag zum allesentscheidenden Duell um das Weiterkommen mit dem zweiten Frankfurter Vertreter Skyliners kam. Doch die Qualifikation für die süddeutschen Meisterschaften sollte nicht gelingen: BBU ’01 konnte seine Wurfchancen nicht verwerten, ging gegen physische Frankfurt deutlich seltener an die Freiwurflinie und unterlag letztlich mit 71:59.

Dr. Thomas Stoll (Head Coach): „Wir waren den drei Teams bei den Meisterschaften körperlich unterlegen. Im letzten Spiel gegen die Skyliners hatten wir zwar noch eine gute Chance auf das Weiterkommen, aber unsere Würfe wollten dann einfach nicht mehr fallen. Das war ein bitteres Ende für eine bislang überragende Saison.“

Es spielten: Finn Lehner, Sebastian Pachucki, Linus Stoll, Kevin Kaiser, Noah Rosenbohm, Justin Orzechowski, Jake Ensminger, Elias Blum, Julian Adolph, Lucca Bretz, Yannick Zumsteg.

U16m Südwestdeutsche Meisterschaft: Südwestdeutsche Vizemeisterschaft für die Ulmer
Die U16 von BBU ’01 hat die Saison mit zwei Siegen aus drei Spielen und der Vizemeisterschaft im Südwesten abgeschlossen. „Die Jungs haben sich in der Saison immer mehr gesteigert, sodass wir sehr stolz auf das Erreichte sein können“, so Head Coach Igor Perovic. Dabei waren aufgrund der Regularien für die Meisterschaften nur fünf Spieler der aktuellen Mannschaft spielberechtigt (ohne Jahrgang 2002), sodass Perovic auf Verstärkung aus der Ulmer U16m2 zurückgreifen musste. Nach der Anreise nach Frankfurt stand am Samstagabend das erste Spiel gegen den Hessen-Vizemeister Homburg an. Die Ulmer kamen gut ins Spiel und führten nach der Pause mit 17 Punkten. Gegen Ende ließ dann aber die Konzentration nach und man versuchte die neuen Spieler in die Spielzüge einzubinden. So kam es am Ende vom Ergebnis her zum knappen, aber souveränen 63:61 Sieg.

Am Sonntagvormittag starteten die Jungs sehr verschlafen gegen den BaWü-Vizemeister Karlsruhe und lagen nach drei Minuten 10:4 hinten. Nach der donnernden Auszeit-Ansprache von Coach Igor Perovic besannen sich die Ulmer und entschieden die Partie souverän mit 92:51 für sich. Da auch der Hessenmeister Frankfurt beide Spiele gewann, kam es dann zum entscheidenden Spiel um den Einzug in das deutsche Pokalfinale. Jetzt merkte man aber deutlich die kürzere Bank des siebenköpfigen Ulmer Teams gegenüber den Mainstädtern, die auf ihren JBBL-Kader zurückgreifen konnte. BBU ’01 geriet bereits im ersten Viertel hoch in Rückstand und konnte diesen nicht mehr wesentlich reduzieren, sodass sich Eintracht Frankfurt mit dem 81:48 für das Endturnier um den deutschen U16-Pokal qualifizierte. Für die Ulmer U16 endet damit eine überaus erfolgreiche Saison, in der die Perovic-Truppe neben dem Klassenerhalt in der JBBL die baden-württembergische Meisterschaft und die südwestdeutsche Vizemeisterschaft feiern konnte.

Igor Perovic (Head Coach): „Die Jungs haben sich in der Saison immer weiter gesteigert und sich diese Meisterschaften verdient. Aufgrund der Ausschreibung des Basketballbundes waren für dieses finale Turnier von unseren elf Spielern leider nur fünf spielberechtigt – wir haben dennoch das Maximum herausgeholt. Insgesamt hat die Mannschaft eine sehr gute Saison gespielt und wir können stolz auf die Meisterschaft und diesen Vizetitel sein“.

Es spielten: Lenny Berger, Torben Lässig, Henry Wortmann, David Schefer, Lino Santuario, Ronny Thiam, Niklas Hermann, Simon Sauter

Fotos: BBU '01

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